Mein Technik-Setup erklärt
Wenn du einen DJ buchst, kaufst du nicht nur Musik, sondern auch das Werkzeug, mit dem sie präsentiert wird. Viele DJs verstecken sich hinter Kabelbergen oder nutzen veraltete Technik. Ich will euch hier meine Karten offenbaren.
Mein Setup ist modern, zuverlässig und perfekt auf meinen Stil abgestimmt: Big Room und anderer Festival-EDM brauchen Bass, klare Höhen und eine Lichtshow, die die Energie der Musik visuell unterstreicht. Hier ist ein detaillierter Blick auf meine Hardware.
1. AlphaTheta DDJ GRV6
An diesem Controller stehe ich den ganzen Abend. Er ist weit mehr als nur eine Fernbedienung für den Laptop - er ist mein Instrument. Der AlphaTheta DDJ GRV6 ist ein 4-Kanal-Controller der neuesten Generation (AlphaTheta ist die Nachfolgemarke von Pioneer DJ).
Die großen Jogwheels ermöglichen mir extrem präzises Mixing. Dedizierte Bedienelemente erlauben mir, einzigartige Übergänge zu kreieren, die man so auf keiner Playlist findet. Gesteuert wird damit die Profi-Software Serato DJ Pro.
2. 2x Mackie Thump 15a
Musik muss man nicht nur hören, man muss sie spüren. Gerade bei elektronischer Tanzmusik ist der Bassbereich entscheidend. Ich setze auf ein Stereo-Paar Mackie Thump 15a. Das sind aktive PA-Lautsprecher mit 15-Zoll-Tieftöner.
Durch die große Membranfläche liefern diese Lautsprecher auch ohne zusätzlichen Subwoofer bereits ein tiefes, druckvolles Bassfundament. Mit 1300 Watt Peak-Leistung pro Box habe ich zudem genug Headroom. Das bedeutet ich muss die Anlage nicht am Limit fahren, um laut zu sein. Der Klang bleibt auch bei hoher Lautstärke sauber, klar und verzerrungsfrei. Die Verkabelung erfolgt symmetrisch via XLR, um Störgeräusche zuverlässig zu minimieren.
3. T-Bar Setup mit Wash & Beam
Früher reichte eine bunte Lampe, heute bringe ich Rave-Atmosphäre mit. Mein Licht-Setup ist auf einem stabilen T-Stativ montiert und kombiniert zwei wichtige Elemente: Grundstimmung und Bewegung.
Die Basis (Wash): Vier Pars (RGB-Scheinwerfer) tauchen den Raum und die Tanzfläche in satte Farben. Sie sind via DMX-Kabel verbunden und laufen synchron, um chaotisches Geblinke zu vermeiden.
Der Effekt (Beam): On Top sitzt der PURElight FX Mini Derby 2. Dieser Effekt wirft messerscharfe, bewegte Lichtstrahlen durch den Raum.
Das System läuft im Sound-to-Light-Modus. Das heißt, das Licht reagiert organisch auf die Musik. Bei ruhigen Passagen dimmt es sich, beim Drop explodieren Farben und Bewegung synchron zum Beat.
Quelle & Ausfallsicherheit
Ich lege digital auf, was mir Zugriff auf eine fast unendliche Musikbibliothek via Streaming-Integration ermöglicht. So kann ich spontan auf die Crowd reagieren. Doch Technik kann theoretisch immer versagen, aber auch darauf bin ich meistens vorbereitet.
Sollte der Laptop wider Erwarten abstürzen oder der Strom der Location schwanken, habe ich immer ein Redundanz-System dabei. Ein separates Handy mit Offline-Playlists und eine akkubetriebene Partybox stehen bereit, um jede Stille sofort zu überbrücken. Die Party stoppt also nie.
Ein Blick in die Zukunft: Geplante Upgrades
Ich investiere kontinuierlich in mein Setup, um das Sorglos Paket immer weiter zu verbessern. Folgende Anschaffungen stehen als Nächstes auf dem Plan:
- 18-Zoll Subwoofer: Um die Tops zu entlasten und den Bass bei Big-Room-Drops im Magen spürbar zu machen.
- Hazer: Ohne Nebel sieht man Lichtstrahlen nur, wenn sie auf eine Wand treffen. Ein feiner Dunst macht die Strahlen im Raum dreidimensional sichtbar, ein massives optisches Upgrade.
- Professionelle DJ Booth: Ein mobiler Tisch mit Sichtschutz, um Kabel zu verstecken und dem Aufbau einen cleanen, eleganten Look zu geben.
Hast du Fragen zu den technischen Voraussetzungen für deine Location? Schau gerne in meinen Tech-Guide oder schreib mir direkt per Email oder Formular.